Die Koordination des Reha-Verfahrens durch das SGB IX
Teil II: Die Weiterleitungsphase
Hält sich der Erstangegangene Reha-Träger für insgesamt unzuständig, muss er den formlosen Antrag binnen der Zweiwochenfrist (§ 14 Abs. 1 Satz 1 SGB IX) an den Reha-Träger weiterleiten, den er für (insgesamt) zuständig hält (§ 14 Abs. 1 Satz 2 SGB IX); Gleiches gilt, wenn die Kenntnis vom Bedarf das Verfahren auslöst (dazu unter I 4 b). Die zusätzliche gesetzliche Forderung nach Unverzüglichkeit in § 14 Abs. 1 Satz 1 SGB IX hat nur interne Bedeutung (dazu unter I 3), ist mithin im Außenverhältnis ohne Relevanz.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7127.2025.10.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7127 |
| Ausgabe / Jahr: | 10 / 2025 |
| Veröffentlicht: | 2025-10-15 |