Die Steuerung sozialer Leistungen stellt Kommunen zunehmend vor strukturelle Herausforderungen: steigende Fallzahlen, wachsende Ausgaben und zugleich höhere Anforderungen an Transparenz sowie evidenzbasierte Entscheidungen. Im Kreis Pinneberg entfallen mit jährlich über 650 Millionen Euro die größten Haushaltsmittel auf den Sozialbereich. Eine datenbasierte und wirkungsorientierte Steuerung wird damit zur zentralen Voraussetzung kommunaler Handlungsfähigkeit. Der Kreis Pinneberg hat frühzeitig auf eine integrierte Sozialplanung gesetzt und diese konsequent digital weiterentwickelt. Ziel ist der Aufbau einer belastbaren Datengrundlage für fachliche, politische und strategische Entscheidungen. Im Ergebnis entstand eine integrierte digitale Sozialplanung, die Sozialmonitoring, Berichterstattung und Steuerung systematisch miteinander verknüpft.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7127.2026.06.08 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7127 |
| Ausgabe / Jahr: | 6 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-06-24 |
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