Auch fr das Jahr 2010 verzeichnet das Bundessozialgericht weiterhin einen hohen Geschftsanfall. Die Zahl der gesamten Neueingnge belief sich im Jahr 2010 auf 3.110. Wir hatten mit 3.225 Neueingngen im Jahre 2009 ein Rekordjahr erreicht, das jetzige Niveau liegt nur leicht darunter. Die entsprechenden Zahlen betrugen 2007: 3.221 und 2008: 3.153. Bei den Neueingngen im Bereich der Revisionen und Nichtzulassungsbeschwerden war gegenber den Verhltnissen 2009 ein leichter Rckgang festzustellen (minus 3,6 %). Die Zahl der Erledigungen mit 2.496 berstieg indessen die Zahl der Neueingnge mit 2.457, so dass es zu einem weiteren Abbau des Bestandes gekommen ist (jetzt 990). Bei den Revisionsverfahren ist es uns gelungen, die Verfahrensdauer deutlich zu verkrzen. So konnten 2010 mit 64,7 % nahezu 2/3 der Revisionen innerhalb eines Jahres erledigt werden (2009: 44,1 %). Innerhalb von 18 Monaten wurden 90,7 % (Vorjahr 80,9 %) der Revisionen erledigt. Vor diesem Zahlenhintergrund werfe ich mit dem folgenden Bericht einige Schlaglichter auf bedeutsame Grundsatzentscheidungen des Bundessozialgerichts im Jahre 2010.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2191-7345.2011.04.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7127 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2011 |
| Veröffentlicht: | 2011-04-01 |
Seiten 99 - 111
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